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White Paper - Content als Marketing-Werkzeug
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Titel und Themenwahl für White Paper (Teil 2)

Wahl des White Paper Themas

Geeignete Themen für White Paper sind vertikal ausgerichtet, für ein begrenztes, spezifisches Publikum. Ein Tipp für Hersteller von Software, die „jedes Unternehmen“ brauchen kann: kombinieren Sie das Thema mit einer Branche. Also nicht allgemein „CRM“, sondern „CRM im Kundenservice Ihrer Bank“.

Je enger das Thema gefasst ist, umso besser. Falls Sie Schwierigkeiten damit haben ein Thema „klein zu kriegen“, stellen Sie sich die Frage „worum geht es genau?“. Indem Sie immer spezieller nachfragen, grenzen Sie das Thema immer weiter ein.

Inhaltlich sind Ratschläge, Trends, Produktvergleiche, Experten-Informationen oder schnelle Tipps gefragt, nicht tiefgründige Analysen. Bevorzugen Sie Themen, die die Kaufentscheidung voranbringen, also z.B. „Die Wahl der richtigen Shop/CRM/CMS/.. Software“. Richten Sie den Inhalt aber auf den potentiellen Leser aus (CEO, Administrator oder Anwender).

Sie können häufig gestellte Fragen und Einwände(!) von Kundenseite beantworten. Anstatt die FAQ nur auf Ihrer Website zu stellen, können Sie daraus ein White Paper erstellen, welches Sie ausgedruckt, bei Ihrem nächsten Erstkontakt beim Kunden überreichen.

Die Königsdiziplin eines White Paper besteht darin, dass der Inhalt so nützlich ist, dass es vom Leser aufbewahrt wird. Hilfreich sind Literaturverzeichnisse, Links von Informationsquellen im Web, Bezugsquellen etc. Beim gedruckten White Paper nutzen Sie die Rückseite für z.B. Befehlsübersichten, Regeln oder Übersichten. Diese müssen nicht unbedingt direkten Bezug zu Ihrer Software haben. Wie wäre es z.B. mit einer Darstellung aller Tastaturbefehle von Open Office auf der Rückseite eines White Papers eines Content-Management Anbieters.

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